Aktuelles

 

 Wir sind DENKMAL …endlich!!!

                  (Freitag, 08.12.2017)

 

Denkmalschutz für die Autobahnüberbauung

Schlangenbader Straße

 

Das monumentale Hügelhaus mit den begrünten Höfen und Freiflächen gehört zu den größten Wohnbauten in Europa. Es ist zudem die einzige Anlage, der es gelang, einen großstädtischen Verkehrsweg tatsächlich für Wohnungsbau zu nutzen.

Am 15.01.2015 stellten Mitglieder der MI-Schlange den Antrag auf Aufnahme in die Denkmalliste an den Landeskonservator Prof. Dr.Jörg Haspel.

Nach nunmehr fast zwei Jahren mit viel Engagement der MI (Persönliche Gespräche, Telefonate und Briefwechsel/Mails mit Behörden, Ämtern ,Presse etc.) trug das Landesdenkmalamt Berlin die Bauten (1973-1980 von Georg Heinrichs mit Wolf Bertelsmann; Gerhard und Klaus Detlev Krebs) und die zugehörigen Außenanlagen (1979-81 von Paul-Heinz Gischow und Walter Rossow) in die Denkmalliste von Berlin ein…

Beachtliche Zustimmung haben wir von vielen Seiten erfahren: Architektenkammer, Bauakademie, Denkmalbeirat Charlottenburg-Wilmersdorf, damaliger Projektleiter usw.  Dafür danken wir herzlich und freuen uns mit dem Architekten Georg Heinrichs, der im nächsten Jahr 92 Jahre alt wird.

Denkmale sollen ein lebendiges Bild der Baukunst und Lebensweise vergangener Zeiten darstellen und Denkmalschutz kann als Bestandteil der Erhaltung von Lebensqualität betrachtet werden.

Übrigens: Eigentümer denkmalgeschützter Immobilien können für die Restauration, Instandsetzung oder den Erhalt eine Förderung beantragen.

 

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Für die Bereitstellung unseres Sitzungsraumes

bedankt sich die Mieterinitiative mit diesem Rollator

als Spende an das DRK!

 

 

 

1. NEWSLETTER Januar 2017

 

Ombudsmann für Mieterstreitigkeiten?

Die meisten gerichtlichen Auseinandersetzungen basieren auf Nachbarschaftsstreitigkeiten. So auch im Folgenden:

Eine Mieterin der Schlange wandte sich verzweifelt wegen des nächtlichen Lärms – verursacht durch ihre Übermieter – an die Mieterinitiative Schlange.

Vorher hatte sie bereits eine große Anzahl anderer Stellen deswegen bemüht:

Die degewo Hausverwaltung, Hausmeister, Polizei, Sicherheitsdienst, Mieterbeirat und, und, und…

Sie soll Zeugen bringen für den Lärm, der nachts aus der Wohnung über ihr dringt, hat man ihr als Ausweg geraten.

Eine ältere Mieterin, alleinstehend, soll sich nun um Zeugen bemühen?

Wir von der Mieterinitiative Schlange sehen im Augenblick nur eine Möglichkeit, und zwar den neu gegründeten Mieterrat zu kontaktieren.

Mail: degewo-mieterrat-city@web.de .

Vorschlag an den degewo - Mieterrat und die Quartiersmanagerin: Richten Sie eine Stelle zur Klärung von Streitigkeiten zwischen Mietern ein! So würde so mancher Rechtsstreit vermieden.

 

Warme Stube oder warme Gedanken?

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit möchte es so manch einer in den eigenen vier Wänden gern warm und kuschlig haben.

Manchen reichen 18-19 Grad, andere brauchen bei 22 Grad noch dicke Socken und Wollpullover. Da es in den Wohnungen verbrauchsabhängige Ablesemöglichkeiten gibt, sollte es eigentlich einem selbst überlassen bleiben, ob er sich seine wärmere Wohnung etwas mehr kosten lasse!

Kein Problem, es gibt  ja Thermostate an den Heizkörpern mit denen man die Temperaturen regeln kann nach unten und nach… nein nach oben gibt es eine Grenze.

Die Wärme kommt zwar vom Heizkraftwerk, wird aber vor Eintritt in das Heizungssystem der Schlange durch die degewo gedrosselt.

Die degewo gibt eine obere Wärmebegrenzung von 20/21Grad vor.

 

Verschiedenes

Seit über vielen Wochen läuft der "Luftumwälzer" in den Müllräumen 19C / 20C mit stark verminderter Leistung. Liegt das an den niedrigeren Außentemperaturen oder hat sich vielleicht ein Filter zugesetzt und keiner merkt es? Würde solch ein Fehler optisch am Steuerungskasten angezeigt? Wer ist für die Wartung zuständig?

Im "öffentlichen Durchgang" 19C (von Ost nach West) befinden sich seit mehreren Wochen größere Graffiti-Schmierereien, wann werden die einmal übergemalt? Vielleicht können die Graffity-Künstler umziehen in die Garage. Dort gibt es noch Betätigungsfelder.

 

In den Garagen wurden die Kästen für die Löschwasserschläuche abmontiert. Seit Monaten zieren große, dunkle quadratische Flecken die Wände. Vielleicht kann hier mal Graffity-Künstlern eine Chance geben.

 

Beim Hausausgang 15/16 (Westseite) brennt die linke Hofbeleuchtung seit ein paar Monaten! nicht.

Ebenso fehlt im (östlichen) Eingang der Wiesbadener Straße ein großer Teil des Fußbodenbelags. Eine Stolperfalle – es ist u.a. der Eingang zur Arztpraxis und für die degewo Hausmeister.

Falls Sie Interesse an ausführlicheren Informationen haben, besuchen Sie unsere monatlichen Sitzungen beim DRK, Schlangenbader Str. 11, jeden 1. Montag im Monat, 18.30, 1. Etage.

Wir können unsere Augen und Ohren nicht überall haben. Bitte schreiben Sie uns eine Email, wenn Ihnen etwas auffällt, das uns alle betrifft (mi-schlange@gmx.de).

 

Die Mieterinitiative plant für März /April eine

 

MIETERVERSAMMLUNG

 

ASBEST innen und außen

-  Wie kann die Fassade asbest-saniert werden?

-  Wie werden wir vor gesundheitlichen Schäden durch Asbest

    geschützt?

 

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1. NEWSLETTER  November 2016

 

Die MI fragt die degewo:

1.    Warum wurden schon vor mehreren Monaten über 130 Mietern die Garage gekündigt, obwohl bis Mitte Oktober keinerlei Arbeiten zu erkennen waren? Pro Monat gingen der degewo Mieteinnahmen von über 5000,- € verloren und  die Mieter waren unnötig lange ihre sicheren Garagen los!!!

Wird vor der Neuvermietung der Garagenboden vom Feinstaub gesäubert?

Warum sind die ca. 60 Doppelgaragen-Tore „weg geflext“ worden?

Die degewo antwortet:

„Den Garagenmietern mussten wir aufgrund von Baumaßnahmen die Kündigung aussprechen. Nur so konnte gewährleistet werden, dass kein Mieter Zutritt in die Garage hat und die degewo das Recht hatte die Schlüssel einzufordern. In erster Linie waren die Bauarbeiten für die Mieter nicht offensichtlich. …

Ferner hat sich die degewo dazu entschlossen, sukzessive bei neuen Vertragsabschlüssen, im Hinblick auf die Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht die Boxen-Tore zu demontieren.“

Meinung der MI:

Laut telefonischer Aussage hat die degewo intern beschlossen, dass die Tore ausgebaut bleiben.

Die monatlichen Garagenmieten wurden nicht gemindert, da es sich ja nun nur noch um Einstellplätze handelt. Den sich dadurch erhöhenden Versicherungsbeitrag muss der Mieter tragen.

 

Siehe dazu den Bericht: Berliner Woche vom 2.11.2016

 

Die MI fragt die degewo:

2.    Wann wird endlich die Atemluft in den Müllräumen verbessert?Hat man vergessen, die Filter auszutauschen? Der Gestank und Fliegenbefall sind nicht hinnehmbar! Denken Sie an die Gesundheit der Mieter.

Können die Tonnen nicht auch einmal ausgewaschen werden?

Die degewo antwortet:

„Die Müllräume befinden sich in ordnungsgemäßer Funktion. Diese werden regelmäßig von uns gereinigt. Einen verdreckten oder verwahrlosten Zustand können wir nicht feststellen. Auch die Filteranlagen werden turnusmäßig, nach Vorgabe des Herstellers, gewartet.

Eine Innenreinigung der Tonnen ist unsererseits nicht vorgesehen. Die Tonnen stehen im Eigentum der jeweiligen Entsorger. Eine Gesundheitsgefährdung geht von den Müllräumen nicht aus. Die Müllstandflächen entsprechen dem Standard wie in anderen Wohn- komplexen.“

Meinung der MI:

Von uns wurde nicht behauptet, dass die Müllräume verdreckt oder verwahrlost seien.

Unabhängig davon ist der Gestank in den Müllräumen unerträglich und nicht hinnehmbar. Die degewo muss sich umgehend um eine andere Lösung kümmern. Beim Umbau hätten auch die nah angrenzenden Wohnungen stärker berücksichtigt werden müssen.

Aus unserer Sicht reicht es nicht aus, die Luft umzuwälzen, sondern es muss die schlechte Luft abgesaugt und Frischluft zugeführt werden

 

Die MI fragt die degewo:

3.    Warum können die Mieter bei einem Ein- bzw. Auszug nicht geradlinig zum Aufzug kommen? Jetzt müssen sie umständlich über die Westseite Treppenstufen und mindestens eine 180° Wende bewältigen um zum Aufzug zu gelangen.

Die Mehrkosten müssen die Mieter bezahlen, zusätzlich wird die Arbeit der Umzugsleute unnötig erschwert.

Die degewo antwortet:

„Grundsätzlich ist zur Befahrung des Innenhofs zu sagen, dass die aktuelle Situation von der degewo nicht gewollt war. Die Befahrung des Innenhofbereichs ist nicht mehr möglich, weil die Zufahrten und Schrankenanlagen der WEG-Anlag(WEG= Wohnungs-eigentümergemeinschaft) zugehörig sind. Die degewo hat für diesen Bereich keine Handlungsbefugnis.

Wie Ihnen bekannt ist, gab es aufgrund dessen Streitigkeiten mit den Eigentümern, die seinerzeit von der MI-Schlange mit dem Hintergrund der Schließung der Müllabsauganlage zu verhindern, angeschoben  wurden.

Die degewo hat alle Optionen, insbesondere im Hinblick auf unsere Mieter, in den Verhandlungen mit der WEG–Anlage ausgeschöpft. Es wurde von den Eigentümern ausschließlich die Befahrung der Entsorgerdienstleister sowie in Havariefällen zugesprochen.

Dementsprechend ist die aktuelle Situation nicht durch die degewo geschuldet. Eine Veränderung kann unsererseits nicht herbeigeführt werden.“

Meinung der MI:

Es ist schon ziemlich feige, wie die degewo versucht, sich hinter der MI-Schlange zu verstecken und ihr das Wort im Munde umdreht, wenn sie mit den Wohnungseigentümern nicht mehr klar kommt! Unser Anliegen war ist seit Jeher, den Müll-LKW-Verkehr im Innenhof zu verhindern. Eine Entsorgung durch die Garagen ist nach wie vor möglich und würde auch das Geruchsproblem beheben. Die stinkende Müllraumluft könnte dort über die vorhandene Luftentsorgung mit abgeleitet werden.

Gemäß der Zusatzvereinbarung zwischen der degewo und der WEG vom 4.7.2016 wurde zwischen den beiden Parteien beschlossen, dass die Hausmeister der degewo einen Schlüssel erhalten, um im Einzelfall (darunter fallen auch Umzugsfahrzeuge, Originaltext!!!)die Schranken zu öffnen.

 

Falls Sie Interesse an ausführlicheren Informationen haben, besuchen Sie unsere monatlichen Sitzungen beim DRK, Schlangenbader Str. 11, jeden 1. Montag im Monat, 18.30, 1. Etage.

Wir können unsere Augen und Ohren nicht überall haben. Bitte schreiben Sie uns eine Email, wenn Ihnen etwas auffällt, das uns alle betrifft (mi-schlange@gmx.de).

 

Was halten Sie von einer neuen Mieterversammlung z.B. zu folgenden Themen:

-      Wie kommen unsere Nachbarn mit der jetzigen Form der Müllentsorgung in der Realität klar

-       Wie werden wir vor gesundheitlichen Schäden durch Asbest geschützt?

 

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Eine bemerkenswerte Geburtstagsfeier

„Berliner-Star Architekt wird 90“ … so titelte am 10. Juni die Berliner Zeitung. Den Anstoß für diesen Artikel gab die Mieterintitative Schlange. An diesem schönen sonnigen Freitag erläuterte der  damalige Bauleiter, Architekt Wolf Bertelsmann, an einem überdimen-
sionierten Modell der Schlange, weitere Einzelheiten, die  bei der Planung dieser einzigartigen Wohnanlage beachtet wurden.
Viele Mieter, Bezirkspolitiker und Vertreter der Landesdenkmalbehörde
erfuhren Neues und Wissenswertes über die Entstehung und Fertig-stellung.

Sehr interessant waren auch die Ausführungen von Dr. Dietrich Worms, der die Denkmalwürdigkeit der Schlange begründete.

Rund 100 Gäste bewunderten die liebevoll gestaltete Wandzeitung
von Horst-Dietrich Effner.

Leider war unser Event nach 2 Stunden schon Geschichte. Die Räume, die uns dankenswerterweise vom DRK für einige Stunden überlassen wurden,konnten wir nicht länger belegen.
Rundherum aber feierten wir ein gelungenes Geburtstagsfest für Georg  
Heinrichs.


Es gratulierten vor allen:

Christine Wussmann-Nergiz
Sonja Scholz
Doris Lochau
Horst-Dietrich Effner
Christiane Kieburg-Bauer

Hartmut Bauer
Helmut Kliefoth

 

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Es folgt eine Diashow unseres Mitmieters, Dieter Groos, von diesem eindrucksvollen Erlebnis und ein Link zu einem Bericht in der Berliner Woche...

 

 

Der Architekt der Schlange, GEORG HEINRICHS,wird am 10. Juni 2016

90  Jahre.

Die Mieterinitiative Schlange möchte ihm gratulieren

Um ihn zu würdigen, gestalten wir eine Ausstellung

und stellen sein Meisterwerk vor.


Am Freitag, den 10.Juni 2016, von 11-13 Uhr,

14197 Berlin, Schlangenbader Str. 11/12

In den Räumen des DRK-Seniorentreffs, 1. OG.


Sie sind herzlich eingeladen!