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Wir wollen die Schließung unserer

Müllabsauganlage verhindern

 

Wir, die "Mieterinitiative Schlange", sind mit der Handlungsweise

und Informationspolitik der degewo nicht einverstanden!!!

Alles wird von der degewo schöngeredet,

mit dem „Müll-Ergebnis“ müssen wir Mieter leben!!!

 

Die Schließung bedeutet (insbesondere für Mieter der unteren Etagen):

  • Einschneidende Veränderungen unseres Wohnumfeldes

  • Die im Mietvertrag enthaltene Gewährleistung der Müllentsorgung auf der Etage entfällt

    Beispiele:

  • Die Fahrradräume an den Hauseingängen werden zu stinkenden Müllboxen umfunktioniert, an denen wir, unsere Freunde und Besucher, täglich vorbeigehen müssen.

  • Die Müllentsorgung findet mehrmals wöchentlich im Innenhof durch mehrere Müllentsorger statt, d.h.

    .   LKW-Lärm, Abgase der LKW’s

    .   Müllgestank

    .   Noch mehr Ratten und Ungeziefer in unmittelbarer Nähe

    .   Innenhöfe und Gehwege werden blockiert, bzw. kaputt gefahren

    .   Gefährdung aller Mieter, insbesondere Kinder, Rollator- und Rollstuhlfahrer

    Außerdem: 

  • Die ursprüngliche Konzeption(Wohn- u. Ruhebereich) unserer Anlage geht verloren, dabei wird auch das Urheberrecht verletzt.

  • Kosteneinsparungen sind äußerst fraglich und von Mietern in anderen Anlagen(Märkisches Viertel, Gropiusstadt) nicht bestätigt.

  • Die Fahrräder und Kinderwagen sollen zukünftig in den Garagen untergebracht werden. Das bedeutet, dass fast jeder, der möchte, Zugang zu den Garagen erhält.

  • Beispiele aus dem Märkischen Viertel und der Gropiusstadt(auch dort wurden die Müllschlucker geschlossen) beweisen das Gegenteil. Die von der degewo so angepriesenen Vorteile einer Schließung hat sehr viel mehr Nachteile. Der Müll wird entweder gar nicht mehr getrennt, oder vermehrt einfach abgestellt und erreicht nicht im Entferntesten mehr die Mülltonnen

  • die Kosten haben sich dort für die Mieter nicht verringert!!!

 

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Es geht uns alle an!!!

Auch diejenigen,

die sich mit der Schließung unserer Müllabsauganlage bereits abgefunden haben!!!

Wir müssen nicht alles glauben und hinnehmen,

was uns von der degewo erzählt wird!

Folgende Informationen und Standpunkte haben wir:

  • Allen Mietern ist inzwischen die Information der Bagatellmodernisierung schriftlich mitgeteilt worden.

    • Das Schreiben enthält viele gravierende Fehler!!

    • Eigentümer und Mieter verlieren Wohnwert und Komfort, hier ist Mietminderung angesagt!!

    • Widersprechen Sie der Modernisierungsankündigung!!!

  • Die 1,75 Millionen € für die Umbauarbeiten übernimmt die degewo großzügig…den Mietern entstehen (erst einmal) keine Kosten???

    • Woher stammt das Geld – das sind doch unsere bezahlten Mieten!!!

    • Kann man das Geld nicht sinnvoller verwenden?

    • Wir Mieter müssen die degewo in ihre Schranken verweisen!!!

  • Wer diesbezüglich Hilfe braucht, kann sich an uns wenden!!

  • Alle Mieter, die Mitglied im Mieterverein sind, sollen sich bitte bei uns melden!!! mi-schlange@gmx.de

  • Wir sind nicht unter „Großstadtschicksal“ abzuhaken!!!

  • Wir protestieren und informieren am 21.03.2015, 11-14 Uhr vor REWE

    Besuchen Sie uns im Internet:

www. mi-schlange.de

Kontakt: mi-schlange@gmx.de

 

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Laternenumzug für Jung und Alt

 

 Motto: Müll-Lkw im Hof, nein Danke

             Müllentsorgung durch die Garage


Freitag, 13.11.2015,  16.00 Uhr

Treffpunkt: Schlangenbader Str. 12

www.mi-schlange.de, Mail: mi-schlange@gmx.de,

Twitter: Chris Wußmann-Nergiz @MiSchlange 

 

 

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Schilda läßt grüßen!!!

 

Nach Aussage der degewo wurde zwar die Baugenehmigung zum Umbau der Müllräume vom Bezirksbauamt erteilt, diese beinhaltet jedoch keine Genehmigung zum Befahren des Innenhofs (darunter fällt z.B. auch die Entleerung der Mülltonnen).

Darüber befinden sich die degewo und die Wohnungseigentümergemeinschaft weiterhin im Rechtsstreit.

(2.11.2015)

 

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Die neue Situation im Oktober 2015


Ab Montag, dem 12. Oktober, erfolgt die Entleerung der Mülltonnen über den Innenhof auf der südlichen Seite der Wiesbadener Strasse.
Auf der nördlichen Seite wird dies' zur Zeit noch wegen eines schwebenden Gerichtsverfahrens zwischen den Eigentümern und der degewo verhindert.

783  Mieter sind nach unseren Unterschriftenlisten gegen die Schließung der Müllabsauganlage,
783  Mieter sagen nein zum Befahren des Innenhofs mit Schwertransportern u. a. Fahrzeugen

Die degewo behauptet, dass sich unsere Müllkosten durch die Schließung der Müllabsauganlage halbieren werden, also von z. Zt. ca. 32 Cent/qm auf 16 Cent/qm.

Würde die degewo, die von ihrer Planung nicht abweicht, die jeweiligen Komforttarife der BSR auswählen und den Müll von Müllmännern durch die Garage abtransportieren lassen, würden  lediglich 2 Cent/qm an Mehrkosten entstehen, also 18 Cent/qm.

 

Das ist immer noch eine enorme Ersparnis von 14 Cent !!! und wir hätten keinen Gestank und Lärm auf unseren Innenhöfen. Mieter und Kinder würden nicht in Gefahr geraten.


Fragen Sie die degewo, warum sie diese Möglichkeit so rigoros ausschließt.



Müllmänner in der Garage…

Ja!

Müllfahrzeuge im Innenhof…

Nein,Danke! 



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September 2015

 

2. Round Table Gespräch 2015

 

Am 7.Oktober 2015 wird es die nächste größere Diskussionsrunde geben.

Eingeladen sind:

                          -   Abgeordnete des Bundestages

                          -   Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus

                          -   die einzelnen Fraktionen und die BVV

                          -   Vertreter der degewo

                          -   Vertreter der BSR

                          -   Mieter aus der Schlange

                          -   Eigentümer aus der Schlange

                          -   interessierte Bürger aus anderen

                              Bürgervereinigungen

 

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Ein  Antwortschreiben aus dem Bezirksamt

vom September 2015 !!!

 

Sinngemäße Wiedergabe:

.. nach meinem Kenntnisstand wurde bezogen auf den von Ihnen angesprochenen Innenhof im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahren lediglich eine positive Stellungnahme zu einem internen Stellungsersuchen des Fachbereichs erstellt.

Diese bezog sich auf Nutzungsänderungen von Fahrradräumen in Müllsammel- räumen… ohne planungsrechtliche Abweichungen.

Das Müll über den genannten Innenhof abtransportiert wird, war nach meinem Kenntnisstand nicht Gegenstand des Antrages.

…weder Verkehrswege umgewidmet noch deren Umwidmung wurde zugestimmt…

 

Uns Mieter will man glauben machen,

alle Baugenehmigungen lägen vor!!!

 

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Die momentane Situation (14.8.2015)

- Bis heute wurden nur die Müllklappen der Müllabsauganlage in der Hausnr.: 11 von der degewo geschlossen, Umbauten der Fahrrad- bzw. Müllräume finden von Nr.: 11 - 24 statt.

- Wir kämpfen weiterhin dafür, dass die Anlage zu einem späteren Zeitpunkt bzw. nach einer Reparatur wieder geöffnet werden kann, spätestens nach Änderung des politischen Willens.

- Dazu haben Mitglieder unserer Mieterinitiative mehrere Klagen eingereicht, auch soll festgestellt werden, ob es sich hier um eine Bagatellmodernisierung handelt.

- Wir kämpfen außerdem dafür, dass der Müll künftig nicht über unsere Grünanlagen entsorgt wird, sondern umweltschonend durch die Garagen.

- Durch einen weiteren Rechtsstreit zwischen degewo und den Wohnungseigentümern bezüglich des Wegerechts für die Müllfahrzeuge, gibt es eine gerichtlich befristete Entscheidung, die Grünanlage mit diesen nicht mehr zu befahren.

- Wir von der Mieterinitiative haben nun erfahren, dass sich die degewo inzwischen über die Müllentsorgung durch die Garagen eingehender informiert!!!???!!! 

Mail: mi-schlange@gmx.de     

Twitter: Chris Wußmann-Nergiz @MiSchlange 



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26.07.2015

Wer kämpft, kann verlieren -

Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

 

In der ‚Morgenpost‘ und in der ‚Welt‘ war zu lesen, dass in Helsinki ein ganzes Stadtviertel mit einer Müllabsauganlage versorgt wurde. Man ist davon überzeugt, dass "das System nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch viel günstiger ist. Hier gibt es in Zukunft keine Müllabfuhr mehr und auch keine Müllwagen, die die engen Straßen verstopfen und dadurch Verkehrslärm verursachen.

In Berlin existiert ebenfalls eine Müllabsauganlage – noch!!! Und zwar in der Wohnanlage Autobahnüberbauung Schlange. Bereits vor 35 Jahren installierten die Bauherren und Architekten eine moderne umweltfreundliche Müllabsauganlage, die den Müll von 1600 Wohnungen über ein hydraulisches Absaugsystem abtransportiert, am Ende mit Hochdruck in entsprechenden Behältern zusammenpresst und anschließend zur Müllverbrennung bringt, noch!!!

Wir Mieter wissen, dass die Anlage über Jahre hinweg nicht entsprechend gewartet sondern auf Verschleiß gefahren wurde.  Die Berliner Stadtreinigung, die die Müllabsauganlage im Wesentlichen besitzt und betreut, scheut inzwischen die hohen Instandhaltungskosten. Die degewo und die BSR verstecken sich hinter dem Stichwort ‚Mülltrennung‘, anstatt Geld in die Hand zu nehmen, etwas zu wagen und die Müllabsauganlage zu sanieren wie das Vorbild in Helsinki.

Das know how existiert, denn die Berliner Anlage ist ebenso von der Firma Envac gebaut worden wie jetzt das Entsorgungssystem in Helsinki, das der KfW Bank und der Uniklinik Heidelberg.

Aber in Berlin sind die Verträge gekündigt und zum Jahresende wird die Müllabsauganlage in Berlin ihren Betrieb einstellen – wenn nicht noch ein Wunder geschieht.

Auf solch ein Wunder hoffen die Mitglieder der Mieterinitiative Schlange, die mit Entsetzen verfolgen wie aus ihren Fahrradräumen jetzt Plätze für Mülltonnen werden.

Seit einem Jahr arbeitet die Mieterinitiative, organisiert Mieterversammlungen, Demonstrationen, sammelt Unterschriften gegen die Schließung der Müllabsauganlage, hält Kontakt zu Politikern und zum Denkmalschutz. Der Mieterverein und Rechtsanwälte sind eingeschaltet.

 

Die Mieterinitiative Schlange kämpft weiter …

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Bürgergespräch, Runder Tisch

28.5.15, 18.00 bis 20.15h

 

Anwesend:    16 Gäste

                     7  Mitglieder der Mieterinitiative Schlange

Leider waren wieder keine Vertreter von den Vorständen der degewo und der BSR anwesend. Beide Institutionen wurden lediglich von Mitgliedern der Abteilung Kundenbetreuung vertreten, so dass wichtige technische Fragen nicht diskutiert werden konnten.

Der Dialog zwischen Mietern, Wohnungseigentümern, Mieterverein und diversen Politischen Vertretern einerseits und der degewo und BSR andererseits ist dieses Mal zwar in Gang gekommen, die Fronten waren und blieben aber weitestgehend verhärtet.

Wolf Bertelsmann, Architekt und Miterbauer der Autobahnüberbauung sagte: Die Erhaltungsmöglichkeit für die Müllabsauganlage ist gegeben, wenn man es will!!!

Ein Mitglied der Mieterinitative brachte es auf den Punkt: Hier treffen  Gewinnorientierung auf Werteorientierung.

Gegen das Dogma Mülltrennung selbst sagte ein Vertreter der Grünen-Fraktion aus der BVV: Das heutige System der Mülltrennung ist gescheitert. Das traut sich jetzt – politisch- noch keiner zu sagen – in ca. 10 Jahren wird das Allgemeingut. Dann wird vielleicht eine pneumatische Müllabsauganlage als Non-plus-ultra angesehen werden. Nur hilft das jetzt nicht weiter.

Der Standpunkt der degewo beinhaltet den Vorwurf, dass die gesetzlich geforderte: Mülltrennung in der Schlange nicht in genügendem Maße stattfindet, obwohl diverse Möglichkeiten vorhanden sind. Wenn aber die Müllabsauganlage geschlossen wird, dann müssen die Mieter den Müll trennen!

Die BSR konnte Vorwürfe der Mieter nicht entkräften, dass bei der Wartung der Müllabsauganlage nicht die nötige Sorgfaltspflicht geleistet und zu geringe Investitionen getätigt wurden.

Die BSR ist schlussendlich dafür verantwortlich zu machen,  dass die Müllabsauganlage geschlossen wird, sie hat den Vertrag gekündigt und holt jetzt den Müll ab wie anderswo auch.

Das ist aber nicht so einfach wie sich das der Laie denkt. Es gibt Schwierigkeiten durch die Gebäudebeschaffenheit, die Autobahnüberbauung fordert eine unkonventionelle Müll-Lösung.

Hier stockt der Prozess. Die Müllautos müssen nach dem neuen Müll-Konzept der degewo den Müll durch verkehrsberuhigte Zonen transportieren, neben spielenden Kindern und behinderten und/oder alten Menschen, die tagsüber den Innenhof bevölkern.

Eine Alternative schlägt die Mieterinitiative vor: Die Müllentsorgung durch die Garage, aber es gibt diesen Plan B nicht, vielmehr gibt es überhaupt kein weiteres Konzept für die Müllentsorgung seitens der degewo,

Es kristallisiert sich heraus, dass Geld in die Hand genommen wurde, ohne zu schauen, wie das Endprodukt aussieht.

Wegen eines drohenden Rechtsstreites zwischen den Eigentümern und der degewo, das Wegerecht für die Müllfahrzeuge betreffend, hat sich Baustadtrat Marc Schulte als Mediator angeboten.

Die Sitzung wurde von Hr. Paul Neumann(Piraten Partei) geleitet, die Mieterinitiative bedankt sich herzlich bei ihm, er hat einen guten Job getan.

Schlussendlich müssen weitere Gespräche stattfinden, in denen Kompromisse gefunden werden müssen, die allen Anliegen einigermaßen gerecht werden.

 

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8.5.2015 Infoveranstaltung der degewo

und Protest der Mieterinitiative

 

Zu diesem Termin, der sicherlich mit Absicht von Frau Benkenstein auf den Nachmittag gelegt wurde, damit zumindest die berufstätigen Mieterinnen und Mieter nicht dabei sein konnten, erschienen weit über 50 Mitbewohner, die ihren Unmut und Zorn wegen der irrsinnigen Schließung der Müllabsauganlage Frau Benkensteiin gegenüber kund taten.

Diese versuchte wie seit Monaten, unbeirrt, unbelehrbar und uneinsichtig unseren Argumenten gegenüber, das neue Müllkonzept der degewo zu erklären, wurde jedoch immer wieder in Diskussionen verwickelt. Offensichtliche Fehler  in der Planung, falsche Informationen und mangelnde Beteiligung der Mieter wurden kaltlächelnd übergangen oder abgetan, wie wir es von der degewo seit Monaten gewöhnt sind.

Diese wollte und will nämlich überhaupt keine Beteiligung unsererseits.

Hier in der Rudolf- Mosse-Str. 2 und in der Schlangenbader Str. 11 wohnen sehr viele ältere und alte Menschen, vor allem auch Menschen mit Behinderung.

Sie können ihren Müll zukünftig nicht mehr selbst entsorgen und sollen zukünftig für das Abholen eines Müllbeutels von der Wohnungstür(aber bitte getrennt natürlich!!!) in Zukunft je Beutel 2 Euro bezahlen.

Anmerkung: Im Mai/Juni 2014 wurde uns das noch in einer Hochglanzinformationsbroschüre der degewo als völlig kostenfrei verkauft!!!

Für Frau Benkenstein war das überhaupt kein Thema bei ihrer Vorstellung!!!

Es ist einfach unglaublich, was uns hier zugemutet wird. Ist aber auch kein Wunder, denn die Verantwortlichen dieses Desasters wohnen ja nicht hier!!!

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Wir bedanken bei allen Unterstützern unserer Initiative, dieses Mal ins-besondere bei allen „Demonstranten der Generation 60+“ für ihren Einsatz am Freitag am neuen Müllplatz.

Nur mit Ihrer/Eurer Unterstützung können wir der degewo und den Politikern klar machen, mit welchen unsinnigen Methoden hier gearbeitet wird und der von der degewo wieder und wieder auf allen Ebenen so hoch gespielten Mieternähe ihrerseits eine Ohrfeige versetzen.

Sollte die degewo versuchen, in ihren Informationen, diese Veranstaltung als gelungen zu bezeichnen, dann lügt sie. So wie sie es immer tut – wir sind nichts anderes gewöhnt!

Wir bleiben am Ball, noch ist nicht aller Tage Abend

                                                                            und wer zuletzt lacht…

 

2. Protestaktion gegen  die

Schließung  der Müllabsauganlage
 


Die degewo will Fakten schaffen und beginnt in der nächsten Woche mit der Schließung der Einwurfschächte in der Rudolf-Mosse-Str. 2 und der Schlangenbader Str. 11  
 


Die degewo wird informieren,

wir werden demonstrieren!!!

 


TREFFPUNKT:        

Freitag, 8.Mai. 2015 um 15.00 Uhr 

Rudolf-Mosse-Str. 2, an den Müllplätzen

 

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Unsere Demonstrations-/Informationsveranstaltung am 21.3.15…..

mit einem guten Ergebnis und Grund zur Freude!!!

Wir hatten zwar auf eine gute Resonanz gehofft, sicher waren wir uns aber nicht wirklich. Umso mehr freuen wir uns, dass so viele Mieterinnen und Mieter unsere Aktion unterstützt haben. Dafür herzlichen Dank!!!

In den drei Stunden, in denen wir gestern vor REWE mit den Mietern ins Gespräch gekommen sind, haben wir mehr als 300 Widerspruchsformulare verteilt, die dann in den nächsten Tagen auf den Schreibtischen der degewo landen werden.

Dass die Veranstaltung mehr Beachtung erhalten hat, als wir erwartet haben, wurde durch die Anwesenheit von Frau Benkenstein(Leiterin des Kundenzentrums City der degewo) und dem Pressesprecher der degewo, Hr. Ackermann, unterstrichen.

Auch Bezirksabgeordnete von der CDU und den Piraten haben Bürgernähe bewiesen und das Gespräch mit uns gesucht.

Wie es weiter geht, warten wir nun ab und sind auf die Reaktion der degewo gespannt…….

Wir sind gut gerüstet!!!

Berlin, 9.04.2015

 

Der momentane Stand der „Müllentsorgungs-Angelegenheit“

Unsere Demonstrations-/Informationsveranstaltung hat Wirkung gezeigt!!!

Viele Mieterinnen und Mieter haben den Widerspruch eingelegt, einige MieterInnen konnten sich dabei auch auf eine Härtefallregelung berufen.

Die degewo musste auf die Widersprüche reagieren, auch wenn ihre VertreterInnen(wie voraus zu sehen war) kein Stückchen von ihren Vorstellungen und Argumenten abgewichen sind.

Aber: Sie geben uns damit endlich Argumente schriftlich in die Hand, gegen die wir die Möglichkeit haben, anwaltliche Unterstützung bzw. gerichtliche Schritte in Anspruch zu nehmen/einzuleiten.

Für uns ist die Schließung der Müllabsauganlage weiterhin ein Rückschritt in die Urzeit der Müllentsorgung.

Heutzutage gibt es Mülltrennungsanlagen, die den Müll tausendmal besser trennen können, als ein Mensch es vermag.

Das beste Beispiel gibt es gleich ein paar dutzend Kilometer weit entfernt von Berlin in Brandenburg/Niederlehme. http://www.zab-mbs.de/de/technik/

Von Mietern (sowohl bei der degewo als auch bei anderen Vermietern) aus anderen großen Wohnungsanlagen in Berlin, bei denen die Müllklappen geschlossen wurden, hören und lesen wir unterdessen immer wieder, dass nach der Schließung keine verbesserte Mülltrennung erfolgt. Im Gegenteil, die Müllcontainer quellen über und die Wertstofftonnen sind nur bedingt gefüllt, weil nämlich die Mieter innerhalb der Wohnung nicht die Vortrennung durchführen wollen oder räumlich auch nicht können - Hausmüll, Wertstoffe, Biomüll, Glas.

Das muss doch wohl auch der degewo bekannt sein!!!

Weshalb wird das einfach verschwiegen und uns vorgegaukelt, alles wird besser, moderner, vor allem billiger???

Wir können an diesem Handeln nur erkennen, dass dieses Thema aus heutiger Sicht  ein Politikum ist und die BSR damit noch reicher gemacht wird. Diesbezüglich müssen wir ein Umdenken unserer „Volksvertreter“ erreichen!!

Was bleibt vorerst zu tun?

Wir, die Mitglieder der Mieterinitiative Schlange bitten auf Anraten unserer Rechtsanwälte, alle Mieterinnen und Mieter, die von der degewo die abschlägige Antwort auf ihren Widerspruch erhalten haben, diesen noch einmal schriftlich bei der degewo aufrecht zu erhalten.

Es ist offensichtlich sehr umstritten, ob es sich hier um eine Modernisierung (ganz zu schweigen von einer Bagatell-Modernisierung) handelt und wie es aussieht, muss das ein Gericht klären.

Wir bleiben weiterhin am Ball!!!

 

Formulierungsvorschlag

Auf Ihr Schreiben vom ……… teile/n ich/wir Ihnen mit, dass ich/wir den Widerspruch vom ……… aufrecht erhalte/n!

 

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21. Februar 2015

Uns Mietern platzt der Kragen!!!

  • Die degewo verhindert seit Monaten die Bildung eines Mieterbeirats in der Schlangenbader Strasse!!!

    Das Verfahren der Mieterbeiratswahl wird absichtlich nicht in Gang gesetzt, offensichtlich weiß die degewo schon warum, denn ein Mieterbeirat hätte mehr Mitspracherecht und ihm müssten auch Fragen beantwortet werden.

  • Die Fragen der „Mieterinitiative Schlange“ werden seit Wochen nicht mehr beantwortet.

  • Die degewo geht ungehindert ihren Weg, unsere Müllabsauganlage zu schließen, ohne Kompromisse, Beweggründe der Mieter werden übergangen.

  • Wir Mieter werden mit Kostenminderungen geblendet, der Verlust unserer Wohnqualität und die Verschmutzung unserer Innenhöfe durch die Befahrung durch die verschiedenen Müllentsorger wird den Mietern einfach mal so zugemutet.

  • Es wird keine Rücksicht auf Menschen mit Behinderung und Kinder genommen.

  • Unsere, der intensiven Bebauung zustehende Ruhezone wird zerstört.

 

In den folgenden Tagen/Wochen werden Berichte in der "Berliner Woche", "Berliner Abendblatt", "TAZ" und im Tagesspiegel erscheinen.

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Hier Text eingeben.

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Berlin, den 4.12.2014

Liebe Mieterinnen und Mieter der „Schlange“,

das Team der Mieterinitiative bedankt sich sehr herzlich für die zahlreiche Teilnahme an unseren beiden Mieterversammlungen und für die über 750 Unterschriften gegen die Schließung unserer Müllabsauganlage.

Ihr positives Echo bekräftigt uns in unserer Arbeit und wir würden uns freuen, wenn sie uns persönlich auch zukünftig in unseren Sitzungen unterstützen.

Wir sehen uns auf einem guten Weg und freuen uns auf das nächste Jahr mit neuen Ideen und frischen Taten.

Eine besinnliche Weihnachtszeit wünscht Ihnen  

das Team der Mieterinitiative-Schlange

 

 

Berlin, den 19.11.2014


Gemeinsam sind wir stark!!!

Die Mieterinitiative Schlange informiert auf der

  Mieterversammlung 

Ort: InSideOut im Mosse-Stift, Rudolf-Mosse-Str. 11

18.00 - 19.30 Uhr

Aus Kapazitätsgründen:  
     26.11.2014   MieterInnen südlich der Wiesbadener Str.(Breitenbach-Platz)
     03.12.2014   MieterInnen nördlich der Wiesbadener Str.(REWE)

Schliessung unserer Müllanlage

   Ziele:  Instandsetzung/Erhaltung der Müllabsauganlage 
              Ablehnung des degewo-Konzepts
              Grünanlagen und Spielplätze bleiben geschützter Bereich

          Wir wollen keinen Verlust unserer Wohnqualität !

          Kopf in den Sand stecken, Abwarten und Zuschauen hilft nicht weiter!

         Jeder ist selbst dafür verantwortlich, wie er lebt!

         Resignieren hilft nur der degewo und der BSR!

www.mi-schlange.de

 

 

Berlin, den 25.10.2014

Der u.a. Antrag der CDU-Fraktion wurde an den Umwelt-Ausscchuss weitergeleitet. Dieser Ausschuss tagt das nächste Mal am 11.November 2014.

Vertreter der Mieterinitiative werden dort anwesend sein und an der Diskussion teilnehmen.

 

"Antrag der CDU-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf

Müllentsorgungsanlage in der Schlangenbader Straße erhalten

Die BVV möge beschließen:

Das Bezirksamt wird aufgefordert  sich bei der degewo, als Eigentümerin des Wohnkomplexes Schlangenbader Straße (Autobahnüberbauung) dafür einzusetzen, daß die in dem Haus befindliche pneumatische Müllentsorgungsanlage nicht abgeschaltet wird. Dazu soll der Vertrag zwischen der degewo und der BSR entsprechend verlängert werden. In diesem Zusammenhang soll das Bezirksamt sich bei der degewo, als öffentlichem Unternehmen der Wohnungswirtschaft, dafür einsetzen, daß die pneumatische Müllentsorgungsanlage durch Instandhaltungsmaßnahmen auch zukünftig dauerhaft betrieben werden kann. Ferner wird das Bezirksamt aufgefordert die „Mieterinitiative Schlange“ in ihren Bemühungen zu unterstützen einen nachhaltigen und konstruktiven Kontakt mit der degewo herzustellen und diesen ggf. auch zu moderieren.

Der BVV ist bis zum 30.11.2014 zu berichten

Begründung:

Die Begründung erfolgt ggf. mündlich."

 

Berlin, den 07.10.2014

Die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf, Frau s. Klose,  teilt

mit, dass für die kommende BVV-Sitzung seitens der CDU ein Antrag eingebracht wird.

In diesem wird das Bezirksamt aufgefordert, uns in unserem Bestreben, die

Müllabsauganlage der Schlange zu erhalten, aktiv zu unterstützen.

Anmerkung des Verfassers: Da wir in der nächsten Woche Gespräche mit der SPD-Fraktion

und der Fraktion die Günen/Bü'90 haben, hoffen wir, dass dieser Antrag angenommen

wird.

 

Berliner Woche 29.09.2014

(Geschrieben von Susanne Schilp)

Nachrichten aus Wilmersdorf

Entsorgung ohne Pneumatik

Mieter empört: Degewo will

Müllabsauganlage schließen

Wilmersdorf. Das ist einmalig in Berlin: Die Bewohner der Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße (kurz: Schlange) entsorgen ihren Abfall mit einer pneumatischen Müllabsauganlage. Doch die soll nächstes Jahr geschlossen werden. Einige Mieter laufen dagegen Sturm.

Von außen unterscheidet sich das technische Wunderwerk nicht von einem normalen Müllschlucker: auf den einzelnen Etagen des Riesenhauses sind schlichte Klappen, durch die man seinen Restmüll wirft. Doch der landet dann in einem 700 Meter langen Rohrsystem und wird zu einer zentralen Station gesaugt, dort komprimiert und von der BSR abtransportiert. Für die Mieter ist das nicht nur bequem, sondern auch geräuscharm. Denn auch heute sind Entsorgungsfahrzeuge auf den Wegen der Wohnanlage unterwegs, aber nur, um Verpackungen, Glas und Papier - diese Stoffe werden getrennt gesammelt - aus dem Gebäude zu holen.

"Die Wohnungsgesellschaft Degewo hat die Anlage auf Verschleiß gefahren und nun will sie nichts in die Sanierung investieren", kritisiert Eberhard Reinacher von der "Mieterinitiative Schlange". Diesen Vorwurf weist Degewo-Sprecher Lutz Ackermann zurück: "Die Anlage war für 30 Jahre ausgelegt, die waren bereits 2008 verstrichen. Seitdem ist der Aufwand für die Wartung unverhältnismäßig hoch - und damit auch die Betriebskosten für die Mieter."

Schon 2007 wollte die Degewo die Anlage schließen, das scheiterte am Mieterprotest. Damals habe die Wohnungsgesellschaft im Rahmen eines Pilotprojekts in einem Haus die Schächte dichtgemacht und den Müll konventionell entsorgt, erzählt Reinacher. Einen Nachweis, dass so tatsächlich Geld gespart worden ist, sei die Degewo jedoch schuldig geblieben.

Ackermann verspricht, dass den Bewohnern noch in diesem Monat das neue Müllkonzept vorgestellt werde. Zu Einzelheiten will er sich noch nicht äußern. Sonja Scholz von der Mieterinitiative glaubt zu wissen, was geplant ist. "Die Fahrradräume im Erdgeschoss sollen zu Müllstationen gemacht werden", sagt sie. Sie befürchtet Abgase, Lkw-Lärm, Gestank, Ratten und Ungeziefer. Außerdem werde das Konzept des Architekten Georg Heinrichs zunichte gemacht, der den Außenbereich der Anlage ausdrücklich ruhig und sicher halten wollte. Die Mieterinitiative hat den 88-Jährigen übrigens aufgespürt: "Er war recht betrübt über die Pläne. Wir finden, dass die Degewo sein Urheberrecht verletzt", so Sonja Scholz.



Mehr lesen auf BERLINER WOCHE Online: http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-charlottenburg-wilmersdorf/wilmersdorf/artikel/51477-degewo-will-muellabsauganlage-schliessen-mieter-empoert/#ixzz3F5qLTMdf

 

Betr.: Schließung unserer Müllabsauganlage

                                                                                                       Berlin, den 21.09.2014

Sehr geehrte XXXXXXXXXXX,

im Wohnkomplex „Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße“ hat sich eine Mieterinitiative gegründet, die u. a. zum Ziel hat, den Wohnwert der Anlage zu erhalten.

Allem Anschein nach ist die degewo an dieser Stelle nur auf sich selbst gestellt, fachlich, kostenmäßig und auch urheberschutzrechtlich überfordert. Das gilt vor allem auch für die weitere Betreibung der Müllabsauganlage.

Dieser Bau basiert auf einer genialen, gewagten und vor allem realisierten Idee der „Mehrfachflächennutzung“, hervorgerufen durch unsere damalige „Frontstadtlage“ und stellt somit einerseits ein politisches Zeitdokument,  andererseits auch eine einmalige Architekturleistung des Herrn Dipl. Ing. Georg Heinrichs dar.

„Die Schlange“ ist laut Architekt eine funktionelle Gesamtkonzeption deren Veränderung einzelner Elemente den Bestandsschutz bzw. das bestehende Urheberrecht tangiert.

Für diese fortschrittliche Verkehrsarchitektur wurde das Gesamtwerk im Jahre 2002 mit der Renault Traffic Design Award in der Kategorie „Historischer Award“ ausgezeichnet.

Wie Sie der beigefügten Broschüre entnehmen können, wird im nächsten Jahr  die Müllab-

sauganlage geschlossen.

Diese Schließung möchten wir aber verhindern, da sie für uns eine erhebliche Minderung des Wohnwerts darstellt. Dabei bitten wir Sie um Unterstützung und legen Ihnen unsere Auffassung im Folgenden dar.

Seitens der degewo gab es bisher lediglich beigefügte degewo-Mieterinformation und ein Treffen mit Vertretern der degewo und der BSR. Leider haben diese Gespräche für uns zu keiner befriedigenden Lösung geführt. Die Begründungen für die Schließung können wir nicht so nachvollziehen, da hier ganz offensichtlich fragwürdige und sogar falsche Informationen weiter gegeben werden.

Im Folgenden legen wir punktuell unsere Auffassung zu der Broschüre dar:

Degewo:        Die früher hochmoderne Anlage ist nicht mehr zeitgemäß und lässt sich kaum noch reparieren. Wir haben das über viele Jahre versucht und getan, aber nun sagen alle Experten, dass die Anlage endgültig still gelegt werden muss.

……..Zur Abschaltung der Anlage gibt es keine Alternative .

Wir meinen: Wie kann eine Anlage, die nach dieser Aussage regelmäßig gewartet und repariert wurde, heute plötzlich in einem solch maroden Zustand sein?

Wir gehen davon aus, dass es beim „Versuchen“ geblieben ist und hier nach unserer Ansicht eben nicht im notwendigen Maße kontinuierlich repariert und investiert wurde. Die Aussage wurde leider auch nicht mit Zahlen belegt.

Diese Anlagen werden bis heute von der schwedischen Firma Envac erfolgreich in der ganzen Welt verkauft, da sie als besonders umweltfreundlich gelten!

Wurde hier nach dieser „tantiemen-/provisions-/bonus-orientierten“ Managerstrategie gearbeitet oder wollte man sich als städtisches Unternehmen Liebkind bei der Politik machen?

Fakt ist, dass das denkmalwürdige Gebäude „die Schlange“ in mehrfacher Hinsicht heruntergewirtschaftet wurde und die degewo gleichzeitig seit 2005 (Eigenlob auf der Website) schwarze Zahlen schreibt.

Die Schlange wurde offensichtlich auf Verschleiß gefahren und  kaputt gespart.

Degewo:        Der Gesetzgeber in Berlin hat festgelegt, dass Müllabwurfanlagen zu schließen sind.

Wir meinen: Hier wird leider unterschlagen, dass diese Entscheidung aus dem Jahre 2010 mit sehr großer Mehrheit ein Jahr später, in der 84. Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 9. Juni 2011, durch das Zweite Gesetz zur Änderung der Bauordnung  für Berlin (BauOBln) wieder rückgängig gemacht wurde.

In der Begründung der Drucksache 16/4150 vom 18.05.2011 heißt es u.a. wörtlich: „Durch die Novellierung wird jedoch eine Klarstellung hinsichtlich der Anwendung auf die bestehenden Abwurfanlagen vorgenommen, als ihr Fortbestand auch über das Jahr 2013 hinaus zulässig ist, unter der Voraussetzung, dass die Einhaltung der  vorgeschriebenen abfallrechtlichen Trennung und der brandschutzrechtlichen Belange gewährleistet und nachgewiesen wird.“

Seit mehreren Jahren wird bei uns diese vorgeschriebene Mülltrennung zusätzlich vollzogen!!!

Degewo:        Die Mieter werden die Schließung im Portemonnaie spüren, denn die Müllentsorgung wird günstiger…….Ganz grob gerechnet kann man festhalten, dass eine Sanierung der Anlage, wenn sie denn überhaupt möglich wäre, die heute schon hohen Müllkosten vermutlich etwa verdoppeln würde. Ein neues System dagegen halbiert die Kosten.

Wir meinen: Ein schlüssiges Konzept (insbesondere für Behinderte) wurde nicht vorgelegt. Das Papier enthält zu der geplanten zukünftigen Entsorgung nur allgemeine Aussagen der interessierten Kreise degewo und BSR. Ein neutrales Gutachten ist den Mietern nicht bekannt und auch eine konkrete Kalkulation der zukünftigen Entsorgungskosten wird hier nicht vorgelegt.

Wieso bei gleicher Art und Menge des Mülls die Kosten für die BSR kleiner werden sollen ist nicht ersichtlich, vielmehr ist zu vermuten, dass sie teurer werden, da der Aufwand für Personal und Fahrzeuge steigen dürfte.

Die Kosten für die Schaffung der neuen Infrastruktur (betonierte Fahrwege für die schweren Müll-LKW‘s , Schutz von Versorgungs- und Entsorgungsleitungen durch Verlegen o. ä, Müllräume, Müllcontainer, Abholdienst, Kammerjäger u .ä.) werden nicht benannt.

Eine Gegenüberstellung der Kosten der beiden Konzepte ist nicht bekannt. Es ist offensichtlich nicht durchgerechnet worden, ob das geplante System tatsächlich unter Einschluss aller Nebenkosten wirklich günstiger ist.

Aus den aufgeführten Gründen ergibt sich für uns folgende Schlussfolgerung:

Die degewo will mehr oder weniger klamm heimlich ohne Zustimmung des Architekten  (Urheberrecht, Recht auf geistiges Eigentum, Bestandsschutz) nach vielen anderen ungelösten Problemen (Asbest, Fassade) die dem Riesenbau einen besonderen Charakter gebende Müllabsauganlage, ein wertbestimmendes Merkmal wegen der Müllentsorgung auf der Etage, in Komplizenschaft mit der BSR wegen der seit Jahren anstehenden Investitionen stilllegen.

Die Schließung der Anlage ist ganz offensichtlich bereits beschlossene Sache. Es wird gar nicht erst versucht, den bestehenden Vertrag zu verlängern, bzw. Alternativen zu finden, um die Müllentsorgung wie bisher fortzuführen.

Erpresst die BSR auf der Basis ihres Müllmonopols die Mieter? Die BSR ist Besitzer und Betreiber der Technikstation, über die die Müllabsaugung betrieben wird und diese ist ebenfalls  nicht mehr auf dem Stand der Technik (Eigenaussage der BSR).

Warum hat auch die BSR nicht schon sehr viel früher investiert???

Die Schließung der Anlage, und die daraus resultierenden Maßnahmen  sind  eine beträchtliche Wohnwertminderung für uns Mieter.

Stress durch Stinkende Müllcontainer neben der Haustür, Ratten und Insekten, LKW-Verkehr mit Lärm und Gestank in der Ruhezone sowie Gefährdung von Passanten (insbesondre von Kindern, Senioren, Behinderten) weite Wege zu den Müllsammelstellen u.a. Unannehmlichkeiten sind die Folge.

Weiterhin ist es die Frage, ob nicht ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss der Frage nachgehen sollte, ob hier investierte Steuergelder und Gelder des Sozialen Wohnungsbaus durch Unterlassung angemessener Pflege der Investition veruntreut wurden.

Hier stinkt einiges gewaltig, nicht nur der Müll aus den Tonnen.

Bitte unterstützen Sie uns, damit wir uns weiterhin in unserer Schlange so wohl wie bisher fühlen können!!!

Mit freundlichem Gruß